- Wir kümmern uns um Wildbienen & Co -
- Drei Bienchen -
Chelostoma florisomne Hahnenfuß-Scherenbiene 7 - 11 mm
Chelostoma campanularum kleine Glockenblumen-Scherenbiene 6 mm
Heriades truncorum Gemeine Löcherbiene 6 - 8 mm
Den 11-mm Lulatsch schauen wir uns näher an.
Sie verbringen die Nächte sehr oft in ihren Nisthilfen, oder so wie hier. Mit den Scheren eingehakt, mal ohne und mal mit Beinunterstützung. So werden auch windige oder regnerische Tage überbrückt. Die Beiden sind keine Einzelfälle.
Hahnenfuß - Scherenbiene (Chelostoma florisomne)
Sie ist auf Hahnenfußgewächse spezialisiert und sammelt nur dort die Pollennahrung für ihre Nachkommen.
Flugzeiten: M: Mitte April - Mitte Juni W: Anfang Mai - Mitte Juli
Nisthilfen: Bohrungen in Hartholz & Röhrchen mit 3 - 5 mm Ø
Kleine Glockenblumen- Scherenbiene (Chelostoma campanularum) Ihre einzige Nahrungsquelle: Pollen von Glockenblumen
Flugzeiten: M: Anfang Juni - August W: Mitte Juni - September Nisthilfen: Bohrungen Röhrchen 2,5 - 3 mm Ø auch 4 mm Ø
Pause, wegen Überladung der Bauchbürste
Gemeine Löcherbiene (Heriades truncorum)
Mit Harzklümpchen auf meinem Arm
Löcherbienen verschließen ihr Nest mit Harz von Nadel- und Laubbäumen. Mit Steinchen usw. verstärkt, wird der Verschluß bis zu 11 mm stark.
kleine Kunstwerke
Flugzeiten: M: Juni - Anfang September W: Juni - Anfang Oktober
Nisthilfen: Bohrungen in Hartholz & Röhrchen mit 3 - 3,5 mm Ø
Die Löcherbiene sammelt nur auf Korbblütlern Pollen für die Nachkommen. Also beispielsweise auf Disteln, Löwenzahn, Schafgarbe, Hundskamille, Rainfarn und Gänseblümchen. Sie ist weit verbreitet; man findet sie überall dort, wo sie genügend Nahrung und Nistplätze findet.
Sie kriechen vorwärts in die Nester ihrer Wirte und kontrollieren ob sich eine Eiablage schon lohnt. Zur Eiablage geht es dann rückwärts rein. Sie kommen dabei jedesmal mit Pollen in Berührung, wie die Bilder zeigen.
- Sapyga clavicornis (Gemeine Keulenwespe) Gegenspielerin der Hahnenfuß-Scherenbiene
„Gegenspielen“ ist wohl anstrengend. Rast auf meiner Hand.
Keulenwespen
- Sapygina decemguttata (Zehnpunkt Keulenwespe) Gegenspielerin der Löcherbiene
Urheberrecht (©) Wilfried E. Hofmann 2023 - 2026
Männchen vor geöffnetem Nest. (Anfang Juli)
Scherenbienen & Löcherbiene
Sehr wahrscheinlich ein schlafendes Männchen der (Großen) Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi) „Vor allem Männchen schlafen regelmäßig in Glockenblumen.“ Hier in der Nesselblättrigen Glockenblume (Campanula trachelium)
Flugzeiten:  Anfang Juni bis  Ende August Schwerpunkt:  Juli - Mitte August Nestanlage: in Totholz aller Art und in  Nisthilfen  mit 3,5 mm Ø
wikipedia
Diese Scherenbienen ernähren sich ausschließlich von Pollen und Nektar der Glockenblumen.
Kürbisspinne (Araniella cucurbitina) „Kürbisspinnen sind Lauerjäger, die kleine Radnetze zwischen Blättern und Blüten spannen. Ihre Nahrung besteht aus einer Vielzahl kleinerer Insekten, die in ihre Netze fliegen. Dazu zählen neben Fliegen, Käfern und kleinen Wespen auch Wildbienen.“
Ameisen finden den Verschluß wohl unwiderstehlich, weil nektarsüß ?
Ameisen sind für Alles dankbare Abnehmer.
Frischer Nestverschluß aus Lehm oder Sand und mit Nektar angefeuchtet. Zum Schluß werden kleine Steinchen eingebaut.
Geschlüpft