- Wir kümmern uns um Wildbienen & Co -
Urheberrecht (©) Wilfried E. Hofmann 2023 - 2024
Rotgelber Weichkäfer Roter Weichkäfer (Rhagonycha fulva) Sehr zahlreich im Garten vertreten “Nach einer recht langen Paarung legt das Weibchen seine Eier am Boden ab.” Die lange Paarung kann ich bestätigen. Ich fragte mich jedes Mal, was die sonst noch so machen.
Jetzt weiß ich es. Sie sind auch nebenbei Jäger. Tagsüber jagen sie kleine Insekten. Die Larven jagen auch, nach Schnecken und Insekten. Die Käfer fliegen ab Mai, vor allem aber im Juli und August.
Die Vorstellung „meiner Käfer“ beginne ich mit den „Fleißigsten“.
Ameisensackkäfer Dickkopfrüssler Zigarrenwickler = Bekannte aus „im Garten“
Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea) Flugzeit: Mai bis Juni. Die Larven leben unter Rinde und ernähren sich von Insekten und von deren Larven. Sie vertilgen so auch Borkenkäferlarven und gelten daher als nützlich.
Hirschkäfermeiler als Hilfe „Solange geeignetes Totholz nicht ausreichend zur Verfügung steht, soll der Hirschkäfermeiler dem seltenen Käfer helfen. Je nach Zersetzungsgrad des Holzes kann die Besiedlung durch Hirschkäfer einige Jahre in Anspruch nehmen. Der Hirschkäfer steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten, sein Bestand ist als „stark gefährdet“ eingestuft. Der Käfer wurde zuletzt in diesem Waldgebiet in den 1990er Jahren nachgewiesen.“
- sagt die Schautafel
Standort: Naturschutzgebiet Priorteich/Sachsenstein, Bad Sachsa-Walkenried Zaun = Schutz vor Wildschweinen
Distelbock (Agapanthia villosoviridescens) Die Larven entwickeln sich in den Stengeln krautiger Pflanzen z. B. Disteln und Brennnesseln. Sie überwintern in den Stengeln und verpuppen sich erst im Frühjahr. Im Mai schlüpfen die fertigen Käfer. Sie werden 10 bis 23 Millimeter lang. - besonders geschützt nach Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) -
auch bekannt
„Jeder Dummkopf kann einen Käfer zertreten, aber kein Genie der Welt kann einen herstellen.“
Arthur Schoppenhauer 1788 - 1860 (dt. Philosoph & Hochschullehrer)
„Käfer sind mit über 380.000 beschriebenen Arten in 179 Familien die weltweit größte Ordnung der Insekten, noch immer werden jährlich hunderte neue Arten beschrieben.“
wikipedia, Stand 2023
Rapsglanzkäfer (Brassicogethes aeneus)
Der Käfer wird zwischen 1,5 bis 2,5 mm lang und mag die Farbe gelb, blau wohl auch. Er gehört zu den bedeutendsten Rapsschädlingen. „Die Population hat in den letzten Jahren zugenommen, vermutlich auch, weil die Käfer gegenüber den üblichen Insektiziden resistent wurden.“ „Ein Gesundheitsrisiko für den Menschen besteht höchstens aufgrund der großflächigen Bekämpfung der Käfer mit Insektiziden.“
Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) Eine (wild)bienenfreundliche Pflanze, deren Blüten nur für einen Tag geöffnet sind, meist in den Morgenstunden bis 11 Uhr. Sie blüht von Juni bis Oktober.
Fichtenrüsselkäfer (Hylobius abietis) auch Fichtenrüssler oder Großer brauner Rüsselkäfer. Man findet ihn nicht nur an Fichten. Er ernährt sich auch von der Rinde von Douglasien, Kiefern und Lärchen. Im Frühjahr bevorzugt er junge Bäume, die derart geschädigt absterben können. Fichtenrüsselkäfer werden bis zu 1,4 Zentimeter lang
auf Anhydrit
Rothalsbock (Stictoleptura rubra) - Erfinder des Mähbalkens - Es ist hier ein Männchen, bei Weibchen sind der Halsschild und die Flügeldecken leuchtend rotbraun. Die Käfer fliegen von Juni bis September. Ihre Larven ernähren sich von totem Nadelholz, bevorzugt von Fichten und Kiefern.
Echter Widderbock
Gemeiner Widderbock Wespenbock
Die Larven entwickeln sich zwischen der Rinde und dem Holz von Eichen, Buchen und Obstbäumen. Zur Verpuppung fressen sie sich in das Holz hinein. Ihre Entwicklung dauert zwei Jahre und dann fliegen sie von Mai bis Juli. Laut Bundesartenschutzverordnung sind sie besonders geschützt.
Bockkäfer (Cerambycidae) eine artenreiche Familie der Käfer (Coleoptera) Weltweit sind etwa 35.000 Arten aus etwa 4000 Gattungen bekannt, davon etwa 200 in Mitteleuropa. Bockkäfer sind durch die besonders langen, gegliederten Fühler sowie den langen und schmalen Körper gekennzeichnet. Die Fühler sind dabei oft länger als der Körper. Da sie zudem meist gebogen sind und nach hinten getragen werden, erinnern sie an die Hörner eines Steinbocks, was zu ihrem deutschen Namen geführt hat.
Gefleckter Schmalbock (Rutpela maculata) Die Käfer sind von Juni bis August aktiv.
Gefleckter Blütenbock (Pachytodes cerambyciformis) Die Larve lebt an den Wurzeln verschiedener Laub- und Nadelhölzer, ohne Schaden anzurichten. Im April/Mai verpuppt sie sich in einer kleinen Erdhöhle. Die Käfer sind von Juni bis August häufig auf Blüten anzutreffen.
Paarung
„Pollentauchen“
(Clytus arietis)
Kleiner Halsbock / Bleicher Blütenbock / Gelbflügeliger Halsbock (Pseudovadonia livida) In Deutschland von der Ebene bis zur Waldgrenze allgemein verbreitet.
Schrotbock / Kleiner (Kiefer)zangenbock / Spürender Zangenbock (Rhagium inquisitor) Gilt als einer der größten Käfer in Deutschland. Schrotbocke spielen eine bedeutende Rolle im Ökosystem und tragen zur Vitalität der Wälder bei.
Prächtiger Blattkäfer, Bunter Hohlzahn-Blattkäfer (Chrysolina fastuosa)
Himmelblauer Blattkäfer, Blauer Minzen-Blattkäfer (Chrysolina coerulans)
Die Blattkäfer (Chrysomelidae) bilden mit rund 50.000 zurzeit beschriebenen, weltweit verbreiteten Arten eine große Familie unter den Käfern. Allein in Deutschland gibt es über 470 Arten. Als Pflanzenfresser sind Blattkäfer oft schädlich (Kartoffelkäfer).