- Wir kümmern uns um Wildbienen & Co -
Die Gegenspielerin der Schornsteinwespe Sie gräbt auch schon verschlossene Nester auf, um ihre Eier an die verpuppte und eingesponnene Larve der Schornsteinwespe zu legen, von der sich dann ihre Larve ernährt.
Chrysis viridula
Bunte Goldwespe
Urheberrecht (©) Wilfried E. Hofmann 2023 - 2024
Nestbau, an einer natürlichen Lehmwand, die es so leider nicht mehr gibt.
Rüsselkäferlarven, die Nahrung für ihre Nachkommen. Beim Eintrag ins Nest geht schon mal eine Larve verloren. Hier sind es aber viele auf einem Fleck, wurde ein Nest (Nester) ausgeraubt ?
Die Larven werden von den Wespen jetzt nicht mehr beachtet. Sie sind übrigens nicht tot, nur gelähmt und bleiben daher länger „frisch“.
Schornsteinwespe (Odynerus spinipes)
verschiedene Lehmwespen (Ancistrocerus nigricornis, Symmorphus crassicornis, -allobrogus)
andere Wespen (gekrönte Töpferwespe, Blattwespen, Gemeine Wespe, Feldwespen, Rosengallwespe, Grabwespen)
Die Weibchen graben ihre Nester selbst in der „Steilwand aus Lehmputz“, keine Vorbohrungen zum „Anlocken“ nötig. Zum Schluß wird der Eingang des Nestes mit dem Material des „Wasserhahns“ verschlossen.
Die Wespe fliegt von Anfang Mai bis Ende Juli & hat eine Körperlänge von 10 bis 13 mm
Sie fragen sich sicher, warum Schornsteinwespe, wo sie doch einen Wasserhahn baut. Die Schornsteinwespe “legt, zwar selten, ihre Nester auch in ebenerdiger, vegationsloser Erde an” und dann sieht der Vorbau einem Schornstein ähnlich.
Der Lehmputz ist mit dem  Fingernagel kratzbar,  also können auch die Wespen  und einige Wildbienen  damit „arbeiten“.  Meine „Steilwand aus Lehmputz“  Sie können Lehmober oder -unterputz verwenden, aber nichts beimischen, kein Vogelsand und/oder Erde und keinen Lehmputz mit Strohbeigabe verwenden. Lange Trockenzeit an der „frischen Luft“ einplanen.
Nestbau hat gerade begonnen
Zum Graben des Nestes wird der Lehm angefeuchtet. Aus feuchten Lehmkügelchen ist vor dem Eingang eine wasserhahnähnliche Röhre geformt. Im Nest selbst werden bis zu 7 Brutzellen angelegt und an der Zellendecke an einem Faden ein Ei aufgehängt. In der verschlossenen Zelle befinden sich bis zu 30 Rüsselkäferlarven. Die Entwicklung der Larven dauert nur 2 Wochen, geschlüpft wird aber erst im nächsten Jahr.